Klassenfahrt
Traditionell gehen unsere 6. Klassen vor den Pfingstferien ins Landschulheim – aufregende und spannende Tage, die lange ersehnt werden. Hier folgt der Bericht einer Schülerin der 6b, stellvertretend für alle:
Klassenfahrt
Traditionell gehen unsere 6. Klassen vor den Pfingstferien ins Landschulheim – aufregende und spannende Tage, die lange ersehnt werden. Hier folgt der Bericht einer Schülerin der 6b, stellvertretend für alle:
Am Montag, den 11. Mai, haben wir uns morgens mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Öhler und Frau Zea am Freiburger Hauptbahnhof getroffen. Alle waren sehr aufgeregt. Mit dem Zug und dann mit dem Bus ging es ins Münstertal zum Dekan-Strohmeyer-Haus. Leider hat es geregnet, und als wir ankamen. Wir haben erstmal gevespert und der Küchendienst hat während die Zimmer bezogen wurden, den Abwasch erledigt.
Weil das Wetter so schlecht war, haben wir am Montag drinnen das sogenannte Chaos-Spiel gespielt. Das war total lustig: Wir mussten in Teams Zettel finden, Rätsel lösen und Aufgaben erfüllen. Überall im Haus war Bewegung, man hat ständig Geschrei, Getrampel und Gelächter gehört. Ich fand es toll, auch wenn wir manchmal durcheinandergerannt sind. Abends haben wir zusammen gegessen: Es gab Nudeln mit verschiedenen Soßen, Pesto und Salat. Nach dem vielen Rennen hat das richtig gut geschmeckt.
Am Dienstag war das Wetter viel besser, und wir konnten draußen spannende Aktionen machen. Mein Lieblingsprogramm war das Baumklettern. Erst hatte ich ein bisschen Angst, aber mit dem Klettergurt und der Hilfe von den Betreuern habe ich mich sicher gefühlt. Oben in den Ästen war die Aussicht richtig schön, und ich war stolz, dass ich mich getraut habe. Danach durften wir Bogenschießen. Am Anfang habe ich das Ziel verfehlt, aber dann habe ich gelernt, ruhiger zu atmen und den Bogen richtig zu halten. Besonders cool war auch die GPS-Tour: In kleinen Gruppen mussten wir mit einem Gerät den Weg zurück zum Haus finden. Es hat sich ein bisschen wie ein Abenteuer angefühlt, und als wir das Dekan-Strohmeyer-Haus wieder gesehen haben, haben wir gejubelt. Abends haben wir am Lagerfeuer gegessen.
Am Mittwoch mussten wir unsere Zimmer aufräumen und putzen. Das war nicht so spannend, aber zusammen ging es schnell: Betten abziehen, Staubsaugen, Tische wischen und schauen, ob niemand etwas vergessen hat. Danach sind wir zurück nach Freiburg gefahren.
Besonders gut haben mir die Aktionen am Dienstag gefallen. Ich habe gemerkt, dass ich mutiger sein kann, als ich denke, und dass Teamarbeit echt wichtig ist. Auch wenn der Start verregnet war, war unser Landschulheimaufenthalt am Ende richtig schön.